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13.07.11 15:34 |
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Es kommt Bewegung in die Diskussionen zur zukünftigen Stadtentwicklung von Bad Oldesloe.
Bestehende Gutachten werden ausgewertet und die neue Verantwortliche für das Stadtmarketing ist beauftragt worden, ein Marketingkonzept für die Stadt zu entwickeln.
All diese Prozesse betreffen die Bürger und Akteure dieser Stadt. Um so wichtiger ist es, deren Meinung und Einschätzung zu kennen, um Entscheidungen treffen zu können, die die Lebensqualität und das Ansehen der Stadt verbessern.
Aus diesem Grund wurde im April 2011 eine Event-Veranstaltung des Stadtportals „IN OLDESLOE“, initiiert von Philipp Bethge, genutzt, um bei Meinungsführern und Akteuren dieser Stadt eine Befragung zu wichtigen Themen der Stadtentwicklung vorzunehmen. Die Zahl von 38 Befragungsteilnehmern lassen keine repräsentativen Schlüsse zu, zeigen aber ein aufschlussreiches stadtbezogenes Stimmungsbild.
Alle Ergebnisse sind dem Stadtmarketing zur Verfügung gestellt worden.
Aufgrund ihrer Eindeutigkeit wird an dieser Stelle auf eine qualitative Kommentierung verzichtet.
Kontaktadresse: Volker Evers, Am Goldberg 17, 23843 Bad Oldesloe, Tel. 0172 8065468,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Auswertung der Befragung von Teilnehmern auf dem Event INSIGHT am 2.4.2011
Frage 1: Wie groß schätzen Sie das Entwicklungspotenzial der Stadt Bad Oldesloe ein?
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abs.
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%
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gering
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4
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11
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ziemlich groß
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19
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50
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sehr groß
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14
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37
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außerordentlich groß
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1
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3
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Total
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38
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101
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2 Top Box
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23
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61
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Frage 2: Welchen 3 Maßnahmen sollte Ihrer Meinung oberste Priorität gegeben werden,
um das Stadtleben und die Standortqualität von Bad Oldesloe zu verbessern?
Bitte die 3 Maßnahmen mit höchster Priorität ankreuzen.
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abs.
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%
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Mehr attraktive Geschäfte in der Innenstadt schaffen
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31
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26
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Stärkerer Einbezug von Oldesloer Bürgern, um an ihrer Stadt mitzuarbeiten
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21
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17
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Mehr Initiativen der Stadtverwaltung für die zukünftige Stadtentwicklung
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15
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12
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Mehr Vernetzung von AkteurInnen in der Stadt (z.B. Vereine, Kultur, Politik, Wirtschaft)
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14
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12
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Mehr Transparenz über die Oldesloer Stadtpolitik herstellen
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11
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9
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Bessere Unterstützung der Oldesloer Wirtschaft seitens der Stadt
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11
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9
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Verbessertes Kulturangebot schaffen
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11
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9
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Verschönerung von Kurpark und anderen öffentlichen Grünflächen
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7
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6
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Total
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121
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100
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Frage 3: Sind Sie persönlich bereit, sich für Maßnahmen im Rahmen der Stadtentwicklung Bad Oldesloe konkret einzusetzen?
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abs.
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%
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Ja
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20
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54
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nein
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5
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14
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unentschieden
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12
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32
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Total
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37
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100
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Keine Angabe
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1
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Wenn ja: Wie könnten Sie sich Ihr Engagement vorstellen? (Basis: 32 Befragte)
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abs.
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%
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Über aktive Mitarbeit
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19
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60
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Über finanzielle Unterstützung
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2
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6
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Die Vermittlung von persönlichem Know how
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11
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34
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Total
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32
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100
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Wenn nein: Was müsste passieren, damit Sie sich engagieren? (Basis: 5 Befragte)
Mehr Fachkomptenz einbinden 1
Zuwenig Zeit 1
Neuer Bürgermeister 1
Kein Gezicke 1
Frage 4: Es wurde ja schon viel über das zukünftige Profil der Stadt diskutiert.
Welchen von den folgenden Themenbereichen halten Sie für am geeignetsten, um der Stadt nach innen und außen ein unverkennbares und attraktives Profil zu geben?
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abs.
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%
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Bad Oldesloe:
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Die Drehscheibe
Stichworte: zwischen den Metropolen, Kreisstadt, Nähe zur Ost- und Nordsee
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18
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32
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Die Kurstadt
Stichworte: Gesundheit, Wohlfühlen, Erholung
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14
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25
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Die Gemeinschaftsstadt
Stichworte: gutes Miteinander, sozial, Vereine
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12
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21
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Die Naturstadt
Stichworte: Natur, grün, Freizeit
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4
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7
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Die Kulturstadt
Stichworte: Bildung, Musik, Veranstaltungen, evtl. KUB
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4
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7
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Die Wirtschaftsstadt
Stichworte: Handel, Industrie, Handwerk
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4
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7
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Total
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56
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99
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Frage 5: Abgesehen von allen möglichen Maßnahmen, wie finden Sie die Idee eines regelmäßig stattfindenden Austausches zu diesen Fragen (runder Tisch)
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abs.
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%
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gut
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31
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89
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Weniger gut
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3
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9
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Gar nicht gut
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1
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3
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Total
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35
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101
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Keine Angabe
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3
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24.06.11 13:21 |
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vor der Commerzbank, vor dem gelben Tor ... ist der Stand der Grünen, und steht er noch davor
GRÜNE sammeln am 13. Juli 2011 in Bad Oldesloe
Unterschriften für zwei Volksinitiativen Die GRÜNEN im Kreisverband Stormarn sammeln am 13. Juli 2011 von 9:00 bis 14:00 Uhr in Bad Oldesloe Unterschriften für zwei Volksinitiativen für “Mehr Demokratie”. Zum Stand in der Hindenburgstraße 54 wird auch Prominenz von der Landesebene erwartet: Eka von Kalben als Landesvorsitzende und Thorsten Fürter aus der Landtagsfraktion werden die GRÜNEN vor Ort beim Sammeln unterstützen. Auch Ruth Kastner, die vor kurzem für die GRÜNEN des Kreises Stormarn in den Landesparteirat gewählt wurde, wird mit dabei sein. Die GRÜNEN sind Partner eines Bündnisses für “Mehr Demokratie in Schleswig-Holstein“, das zwei Volksinitiativen für die Einführung von Volksentscheiden auf der Bundesebene und für eine Verbesserung der kommunalen Bürgerentscheide gestartet hat. Das Ziel ist, bis Ende September 2011 für diese zwei Volksinitiativen jeweils 20.000 Unterschriften gesammelt zu haben. Eka von Kalben: “Die bürokratischen Hürden für Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene müssen abgebaut werden. Wir sehen es als eine demokratische Notwendigkeit und als GRÜNE Aufgabe an, die Distanz zwischen der politischen Entscheidungsebene und der Bevölkerung zu mindern.” Thorsten Fürter: “Viele Bürger mischen sich ein. Sie sind so gut informiert, wie nie zuvor. Selbstbewusst trauen sie sich zu, politische Entscheidungsprozesse mitzugestalten. Egal, ob es um die Verkehrsberuhigung vor der eigenen Haustür oder den europaweiten Atomausstieg geht. Sie gehen auf die Straße. Sie schreiben Briefe und Mails. Sie vernetzen sich im Internet, um ihre Ziele durchzusetzen. Sie werden unbequem, wenn Politiker nur Sprechblasen abliefern. Das Verständnis vom Staat und seinen Bürgerinnen und Bürgern wandelt sich. Die Demokratie muss sich verändern, wenn sie nicht neue Enttäuschungen produzieren will.” Am Stand erhalten Sie aktuelle Informationen, die Unterschriftenlisten liegen aus, und die GRÜNEN stehen für ein persönliches Gespräch und Fragen zur Verfügung.
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11.06.11 19:24 |
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Umweltausschuss und Stadtwerke auf Öko-Kurs
Im Moment gleicht die politische Farbenlehre der aus dem Tuschkasten: Wird Schwarz mit Gelb verrührt, dann gibt das Grün!
Nachdem selbst die Kanzlerin sagt: "Atomkraft, nein danke", ist nun sogar im schwarz-gelb dominierten Bad Oldesloe der Umweltausschuss unter seinem neuen Vorsitzenden, dem Grünen Gerold Rahmann, seit Donnerstag einstimmig für die Ökostrom-Versorgung der städtischen Liegenschaften.
Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum.
Doch die von Bundesumweltminister Röttgen vielgepriesene Erneuerung des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) ist trotzdem mit Vorsicht zu genießen. Das machte der Oldesloer Grünen Fraktionsvorsitzende Wilfried Janson auf dem Grünschnack am Dienstag im Oldesloer Bürgerhaus deutlich. Er hatte die am 6.6. vom Kabinett verabschiedete Novellierung des EEG sorgfältig studiert und referierte bereits am 7.6. über deren Vor- und Nachteile:
Wind
Die Windkraftanlagen an Land würden im neuen EEG benachteiligt gegenüber denen auf See (offshore). Das sei sehr ungünstig, da gerade an Land noch viele Ressourcen brachlägen. Würde man diese nutzen, bräuchte man bestimmte Hochspannungsleitungen nicht, die jetzt für offshore-Strom gefordert würden. Auch das Repowering (das Ersetzen vieler alter Anlagen durch wenige - aber leitsungsfähigere - neue) würde erschwert, denn die alten dürfen nicht älter als 17 Jahre sein. Eine unsinnige Einschränkung - so Janson - da besonders im windstarken Küstenbereich oft viele ältere Kleinanlagen herumstünden, die wenig Leistung brächten, aber die guten erzeugungsstarken Standorte blockierten. Welche Konsequenzen das gerade auch für Oldesloe hätte, diskutierte Wilfried Janson mit Manfred Priebsch von den Vereinigten Stadtwerken VSG. Die 4 Anlagen, die in und in der Nähe des Oldesloer Stadtgebietes stehen, könnten nach Repowering-Regeln auf wesentlich leistungsfähigere 2 Anlagen halbiert werden, den Ökostromanteil aus Wind aber würde das in Bad Oldesloe gut versechsfachen. Der Oldesloer "Bürger-Solar-Papst" Wolfgang Bartolain kündigte in seinem Diskussionsbeitrag die Gründung einer "Bürgerwind-Genossenschaft" an, die eine dieser neuen Anlagen gern betreiben wolle.
Biogas
Der größte Ökostrom-Anteil in Bad Oldesloe kommt aus der Biogas-Verstromung mehrerer Anlagen im Stadtgebiet. Hier hatten die Grünen die starke "Vermaisung" der Landschaft beklagt. Da ist das neue EEG tatsächlich besser als das alte: Der Maisanteil (in der Biogas-Vergärungsmasse) wird in Zukunft auf 50% Massenanteil beschränkt. Eine besondere Neuheit ist: Auch kleine Anlagen bis 75 kW sollen jetzt besser gefördert werden - eine alte Forderung der Grünen im Lande. Dies hat den Vorteil, dass auch kleine landwirtschaftlich Betriebe ihre Reststoffe und die Gülle (Anteil muss mindestens 80% betragen) auf ihrem Hof wirtschaftlich zu Biogas verwerten können. Weiträumige Gülletransporte werden so vermieden und es entsteht ein geruchsneutraler wirksamer Dünger. Manfred Priebsch ergänzte, dass im Gassektor neben Biogas zukünftig auch das e-Gas in Erscheinung treten soll. Dieses wird nicht durch Vergärung von Biomasse, sondern durch elektrischen Strom erzeugt (Elektolyse-Wasserstoff wird mit CO2 aus der Luft zu Methan verbunden) - deshalb 'e-Gas'. Das besondere sei hier, dass auf diese Weise Strom indirekt gespeichert werden könne, allerdings liege der Wirkungsgrad erst bei 20%, das sei im Vergleich zu anderen Speichertechnologien noch viel zu wenig.
Sonne
Bei der Stromerzeugung aus Sonnenlicht hat das neue EEG nur Daumenschrauben im Sortiment. Gerade Eigenheimbesitzer werden enorm benachteiligt, da sie die Leistungsfähigkeit ihrer Anlage auf 70% reduzieren sollen - die Wirtschaftlichkeit wäre dann im Zusammenhang mit der weiter abgesenkten Einspeisevergütung nicht mehr gegeben. "Dies ist eine total aberwitzige Regelung!", sagt Janson, "Denn gerade der Eigenheimbesitzer (oder einer seiner Nachbarn) verbraucht ja gerade zur Erzeugungsspitze um die Mittagszeit seinen auf dem Dach produzierten Strom sofort im Elektroherd und Backofen. Das bedeutet, dass die Stromnetze, die durch diese neue Regelung entlastet werden sollen, sowieso nicht belastet würden. Im Gegenteil: Könnten sogar noch mehr Familien ihre Suppe solar erhitzen, würden auch diese Menschen über Mittag keine Stromlieferung über die Netze benötigen, was diese dann sogar entlasten würde!". Wärme: Manfred Priebsch berichtet, dass die VSG Mini-Blockheizkraftwerke (15 kW) für Wohnblöcke und Gewerbebetriebe anbiete, die neben der Wärmeversorgung auch sehr effizient Strom liefern würden. Dies sei auch für Schulen als Verbraucher ein interessantes Angebot. In Bad Oldesloe habe das St. Jürgens-Hospital solch ein Kraftwerk. Das große 630 kW-Blockheiz-Kraftwerk am Schwimmbad wird ab 1. Juli sogar voll regenerativ mit Biogas betrieben. Interessant sei auch die Möglichkeit, das ganz normale Erdgas zum CO2-neutralen Gas umzudefinieren, in dem man - wie beim Fliegen mit 'atmosfair' - Aufforstungsprojekte im Regenwald mitfinanziere.
Auf jeden Fall wird die VSG, die gerade dabei ist, ihr Versorgungsgebiet über die Stadtwerke Ratzeburg-Oldesloe-Mölln in den ländlichen Raum hinaus zu vergrößern, verstärkt auf regenerative Energien setzen.
Die Grünen Delegierten aus Stormarn werden auf dem kurzfristig einberufenen Bundes-Sonderparteitag am 25. Juni in Berlin wahrscheinlich Ja zum Atomausstieg der Bundesregierung sagen, aber ganz entschieden Nachbesserungen im Bereich der Erneuerbaren Energien fordern.
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